|
Lederstiefel
Bekannt sind die Lederstiefel vor
allem aus der Zeit der Cowboys, als diese im Wilden Westen unterwegs
waren. Lederstiefel gelten allgemein als sehr robust. Diese Art
Lederstiefel, auch Westernstiefel genannt, war aber nicht der erste
Stiefel aus Leder. Lederstiefel wurden bereits von Soldaten Ende des
18. Jahrhunderts getragen. Zunächst aber dienten Lederstiefel Jägern
auf ihre Wanderungen durch die Wälder als Schutz vor Kälte, Nässe und
Verletzungen. Geht man dann noch weiter zurück, so trifft man auf die
wohl ältesten Lederstiefel, und zwar die, die von Attilas Hunnen, den
Reitern des Dschingis Khan im 5. Jahrhundert getragen wurden. Des
Weiteren wurden auch von den spanischen Eroberern und auch
mexikanischen Hirten sehr früh Lederstiefel getragen. Heute trifft man
auf ganz verschiedene Arten von Lederstiefel. Getragen werden diese
auch heute noch von Soldaten, Jägern, aber auch von Motorradfahrern
und Wanderern, Bergsteigern und in Form von Alltagsschuhen von Frauen
und Männern. Lederstiefel findet man aber auch im Sportbereich. Und
zwar als Boxer- bzw. Reitstiefel. Lederstiefel gibt es aus
verschiedenen Tierhäuten. Am gebräuchlichsten für die
Alltags-Lederstiefel sind Rind- und Kalbleder, aber auch
Schweineleder.
Dann gibt es auch noch das Lackleder, aus denen so mancher
Lederstiefel ist, der Männer insbesondere in Wallung versetzt, wenn
sie von einer entsprechend verführerischen Dame getragen werden.
Lederstiefel aus Echtleder gelten dabei als eine „Anschaffung
fürs Leben". Bei der richtigen
Pflege bleiben sie viele Jahre lang schön.
|